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Rückblick
Täglich
"dahin wie ein Schatten ..." - Aspekte jüdischen Lebens in Lübeck
Fotodokumentation
"dahin wie ein Schatten ..." - Aspekte jüdischen Lebens in Lübeck
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Die Fotodokumentation im Gerichtssaal des Burgkloster zeigt Aspekte aus dem Leben der Juden in Moisling und Lübeck von 1650 bis heute: den langen Weg der Emanzipation von der Ansiedlung vor den Toren Lübecks bis zur Erringung gleicher bürgerlicher Rechte, die vergleichsweise kurze Zeit fruchtbaren Miteinanders bis hin zur Vertreibung und Ermordung der Juden in der Zeit des Nationalsozialismus und der zögerliche Neuanfang nach 1945.
Täglich
Pfeffer & Tuch für Mark & Dukaten
Waren und Geld des Hansekaufmanns im Spiegel des großen Lübecker Münzschatzes
Pfeffer & Tuch für Mark & Dukaten
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Der große Lübecker Münzschatz war die Wechselkasse eines reichen Kaufmanns aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Die Herkunftsgebiete der über 24.000 Münzen -von Granada (Spanien) im Westen bis Hermannstadt (Ungarn) im Osten, von Abo (Finnland) im Norden bis Neapel (Italien) im Süden - zeigen, wie die Zahlungs- und Edelmetallströme im Europa des frühen 16. Jahrhunderts verliefen und wie auf dieser Grundlage der Geldumlauf in Lübeck zustande kam. Der Schatz zeigt auch, mit welchen Regionen Europas die Lübecker Kaufleute ihren Handel betrieben. In einem Gewölbekeller des 13./14.Jahrhunderts ist auf Grundlage des Münzschatzes ein frühneuzeitlicher Kaufmannskeller szenisch nachgebaut. Figuren in zeitgenössischer Kleidung sind umgeben von der Handelware der Lübecker Kaufleute - Tuch und Teer, Wolle, Fisch und Pelze, Gewürze und Metall - verpackt in Ballen, Säcken und Fässern. Sie sind mit dem entsprechenden Wert des Münzschatzes in Beziehung gesetzt.
Täglich
"Szenen aus einer Hansestadt"
Modelle, Skizzen und Bilder von Waltraut und Heinz-Joachim Draeger
"Szenen aus einer Hansestadt"
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Die Ausstellung zeigt die Originale von Heinz-Joachim Draeger, die vielen Fans schon aus seinen Büchern "Von Koggen und Kaufleuten" und "Die Torstraße" bekannt sind. Sie zeigen Szenen aus der Hansezeit und eine Straße im Wandel der Jahrhunderte von 1176 bis heute. Außerdem sind vier Modelle von Waltraut Draeger zu sehen: Sie bieten einen Blick in eine gotische Kirche, in das Schreibzimmer eines Klosters, in eine mittelalterliche Badestube und in das Haus eines Hansekaufmanns. Das prächtige Haus mit dem typischen Lübecker Stufengiebel diente nicht nur zum Wohnen, sondern auch als Kontor und Warenlager.
19.11.2011 bis 30.12.2011
Jahresschau der Lübecker Künstler/innen
Jahresschau der Lübecker Künstler/innen
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Ende des Jahres schließt das Burgkloster seine Tore. Für die Lübecker Künstlerinnen und Künstler ist es somit die letzte Gelegenheit, in den vertrauten und wunderschönen Räumen des Klosters die Jahresschau abzuhalten. Sie ist vom 19. November bis zum 30. Dezember zu sehen. Die Jahresschau ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des Kulturlebens der Stadt. Sie bietet die Möglichkeit, sich ein umfangreiches Bild vom aktuellen Schaffen Lübecker Künstlerinnen und Künstler zu machen. Das Spektrum der jurierten Ausstellung reicht von der vollkommen nonfigurativen bis zur realistischen Darstellungsweise, von Installationen über Fotografie bis zur Bildhauerei.
Täglich
Den Künsten ein Fest
eine Hommage an Ingaburgh Klatt
Den Künsten ein Fest
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Frau Dr. Ingaburgh Klatt wird Ende Februar 2012 in den Ruhestand gehen; das Burgkloster wird Ende Dezember 2011 wegen Restaurierungs- und Umbauarbeiten im Rahmen der errichtung eines "Europäischen Hansemuseums" geschlossen. Ingaburgh Klatt hat damit zwanzig Jahre lang als Direktorin die Geschicke des Kulturforums Burgkloster gelenkt, eine sehr erfolgreiche Kulturarbeit in Lübeck geleistet und den Künstlern immer die Türen ihres Hauses offen gehalten. Ihr zu Ehren veranstalten die Künstler in den historischen Räumen im Erdgeschoss eine ASusstellung, in denen noch einmal viele der Künstler gezeigt werden, die in den letzten 20 Jahren mit Einzelausstellungen im Burgkloster präsent waren.

03.07.2011 bis 04.09.2011
Christa Fischer
Von der Sparten Vielfalt
Christa Fischer
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Die Künstlerin und Naturschützerin wird im Burgkloster mit einer Ausstellung geehrtDie Künstlerin Christa Fischer ist landesweit als Porträtmalerin bekannt. In den Jahren 1978 und 1980 nahm sie an der Biennale der Ostseeländer in Sopot/Polen teil. Mit ihrem künstlerischen Werk verkörpert Christa Fischer einen wichtigen Aspekt in der Kunst nach 1945, die in Westdeutschland weitgehend von der Abstraktion geprägt wurde. In jüngster Zeit werden Künstler, die der Gegenständlichkeit treu geblieben sind, neu entdeckt. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen ihre akribisch realistischen Porträts, gekennzeichnet durch Ironie, und die ästhetisch ansprechenden "Karlsruher Studienblätter", die im Sommerrefektorium des Burgklosters gezeigt werden.Die Vielfalt ihrer künstlerischen Techniken ist beeindruckend: Zeichnung, Malerei, Installation, Objekt, Graphik, Textilgestaltung u. a.; die frühen Arbeiten, speziell aus der Studienzeit, wurden bisher noch nie öffentlich ausgestellt. Die Künstlerin Christa Fischer hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren intensiv für Artenvielfalt in Lübecks Stadtvegetation eingesetzt hat - insbesondere durch die Anlage von Wildblumenflächen. Sie wurde dafür von der Hansestadt Lübeck ausgezeichnet. Diese umweltpädagogische Arbeit wird mit Fotos im Kreuzgang des Burgklosters dokumentiert.
05.06.2011 bis 28.08.2011
1933 – 1945. Verfolgt, verfemt, entartet
Werke aus der Sammlung im Willy-Brandt-Haus Berlin
1933 – 1945. Verfolgt, verfemt, entartet
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Beckmann, Dix, Pechstein: Im Gedanken an die Verfolgung "entarteter" Künstler zeigt das Kloster 130 herausragende Arbeiten Weil die Moderne Kunst dem nationalsozialistischen Kunstideal der "Deutschen Kunst" widersprach, wurde sie ab 1936 unter dem Sammelbegriff "Entarte Kunst" diffamiert. Es folgten Entlassungen, Berufsverbote, Beschlagnahme und Vernichtung von Kunstwerken. Viele Künstler wurden verfolgt oder ermordet. In der eigens konzipierten Münchner Ausstellung "Entartete Kunst" wurden im Jahr 1937 die Arbeiten derer Künstler an den Pranger gestellt, die heute als Höhepunkte der Kunst in Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gelten. In München wurden die Werke eng aufeinander und teilweise schief aufgehängt und mit Schmähsprüchen an den Wänden versehen, um die Künstler zu verhöhnen. Laut offiziellen Angaben zählte die Ausstellung dennoch mit angeblich 2.009.899 Besuchern zu den bis dahin meistbesuchten Schauen Moderner Kunst.Der Freundeskreis Willy-Brandt.-Haus e.V. präsentiert im Gedenken an die Verfolgung "entarteter" Künstler noch bis zum 28. August die Sonderausstellung 1933 – 1945. Verfolgt, verfemt, entartet mit Werken aus der "Sammlung im Willy-Brandt-Haus". Gezeigt werden 130 Arbeiten von 85 Künstlerinnen und Künstlern. Die Ausstellung beleuchtet die Schicksale von den Nazis verfolgter Künstler wie Max Beckmann, Otto Dix, Max Pechstein und Heinrich Zille.
09.04.2011 bis 22.05.2011
Flüge, flügge, Fliegenbein
Jahresschau der Gemeinschft Lübecker Künstler
Flüge, flügge, Fliegenbein
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Die Überraschung der Künstler, die Irritation und Sprachlosigkeit, als eine kleine Gruppe begann, ihren Vorschlag zu unterbreiten - welch ein Einstieg! Eine Ausstellung machen, die in vieler Hinsicht auch für uns selbst anders sein sollte. Innerhalb kürzester Zeit begann ein animierendes Spiel, ein "Vorspiel" mit Worten, dadaistischen Elementen und Einfällen, Rythmen, Absurditäten. Das Spiel der Ideen und Worte hat begonnen bei uns Fuß zu fassen, mit breiter Zustimmung aller; und wie das mit dem Beflügeln so ist, sollten Theater, Tanz, Musik die Wochen rahmen. Die Folgen: Konkrete und visuelle Poesie, "Insekten als Flugkünstler", Musikstücke zum Thema, Tanzperfomances, Lesungen.

So wie die Aussteller sich haben animieren können, sind wir überzeugt, auch die Besucher zu erreichen. Probieren Sie es aus! Lassen Sie sich ein, geben Sie Ihrer Phantasie mit Schmunzeln, Humor oder Ernsthaftigkeit Flügel.

06.03.2011 bis 24.04.2011
Marc Chagall - "Aus dem Herzen heraus..."
Marc Chagall - "Aus dem Herzen heraus..."
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„Wenn ich aus dem Herzen heraus arbeite, gelingt fast alles“ hat der weißrussisch-französische Künstler Marc Chagall (1887–1985) einmal gesagt. Und sehr viele Menschen sind berührt, wenn sie seine Werke betrachten. Sie zeigen das ostjüdische Stetl, in dem Chagall bei Witebsk als ältestes von neun Kindern einer armen orthodoxen Familie aufgewachsen ist, sowie Motive aus der Bibel und aus dem Zirkusleben. In ihnen spiegeln sich tiefe Religiosität wie die Liebe zu den Menschen. Das Burgkloster zeigt Arbeiten aus dem Besitz von Prof. Engels, Lübeck, sowie des Kunsthauses Lübeck.
06.02.2011 bis 20.03.2011
Mareile Stancke - Von Tagen und Nächten - Bilder und Objekte
Mareile Stancke - Von Tagen und Nächten - Bilder und Objekte
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Mareile Stancke, in Lübeck aufgewachsen, ist schon seit 1995 in den Ausstellungen der Lübecker Künstler mit Bildern und Installationen vertreten. Ihre Bilder üben häufig eine fast magische Anziehungskraft aus - nicht nur durch die hohe Ästhetik, sondern weil eine inhaltliche Tiefe spürbar wird, die etwas Geheimnisvolles hat, sich nicht sofort entschlüsseln lässt. Es geht um Beziehungen - von Menschen miteinander, in historischen Situationen, in ihrem Umfeld. „Während des Malens findet ständig eine Veränderung im Bild statt. Ganze Bildteile verschwinden. Sichtbar bleibt oft nur eine Ahnung von dem, womit ich angefangen hatte. Manchmal noch nicht einmal das. Aber der Impuls, aus dem heraus das Bild gewachsen ist, bleibt spürbar, sichtbar.“ (Mareile Stancke)